Über den Kunden

Branche
Produktionsbetrieb
Standort
Deutschland
Größe
Familienunternehmen mit ca. 100 Mitarbeitenden

Projektsteckbrief

PV-Anlage
160 kW
Jährliche Stromproduktion
ca. 141.000 kWh
Jährlicher Überschuss
ca. 77.500 kWh
Einspeisevergütung bisher im Durchschnitt
ca. 3 ct/kWh
Herausforderung
geringe Einspeisevergütung
HASHLYNK-System
HashRack Hydro mit 9 Minern, ca. 53 kW
Wärmeabfuhr
externer Kühlkreislauf, Einbindung ins Heizsystem möglich
Status
in Umsetzung, Inbetriebnahme geplant für November 2026
Bitcoin-Strategie
Halten (Kalkulation über 4 Jahre)

Warum der Betrieb eine Alternative zur Einspeisung suchte

Von rund 141.000 kWh Solarstrom pro Jahr speist der Betrieb rund 77.500 kWh ins Netz ein, für rund 3 ct/kWh. Mehr als die Hälfte der Erzeugung bringt damit kaum Ertrag.

Ziel war, einen größeren Teil dieser Energie am Standort selbst zu nutzen. Dabei mussten drei praktische Fragen gelöst werden: Wo findet die Technik Platz, wie lassen sich Geräusche gering halten, und wohin mit der Wärme?

Warum die Wahl auf das HashRack Hydro fiel

Nach einer Standortanalyse fiel die Wahl auf das HashRack Hydro, die wassergeführte Ausführung. Sie bietet eine höhere Energiedichte und hält die Option offen, die Abwärme später ins bestehende Heizsystem einzubinden.

Ausgelegt wurde ein HashRack Hydro mit neun Bitcoin-Minern und insgesamt rund 53 kW elektrischer Leistung. Es wird seinen Verbrauch laufend an den verfügbaren PV-Überschuss anpassen. Die Abwärme wird zunächst über einen externen Kühlkreislauf abgeführt. Entscheidet sich der Kunde später für eine PV-Erweiterung, lässt sich das System einfach erweitern.

Was das Projekt erwarten lässt

Das HashRack Hydro ist darauf ausgelegt, rund 60.400 kWh pro Jahr vor Ort zu verwerten. Das sind rund 78 % der bisherigen Einspeisung. Die modellierte Amortisation liegt bei rund 4,4 Jahren, noch ohne Nutzung der Abwärme.

DavorGeplant mit HashRack Hydro
Verwertung

rund 77.500 kWh pro Jahr eingespeist

rund 60.400 kWh pro Jahr zur Verwertung vor Ort eingeplant

Ertrag

rund 3 ct/kWh Einspeisevergütung

Bitcoin, Haltestrategie über vier Jahre

Richtwert 0,10–0,20 €/kWh (4-Jahres-Durchschnitt)

Abwärme

–

zunächst über externen Kühlkreislauf abgeführt, Einbindung in die Heizung möglich

PV-Erweiterung

wirtschaftlich wenig attraktiv

System wächst mit

Rechnerisch läuft das HashRack Hydro damit rund 1.133 Stunden im Jahr mit voller Leistung.

Good to know: Alle Werte stammen aus dem Base Case der Projektkalkulation mit vierjähriger Haltestrategie. Sie sind weder gemessen noch garantiert, denn Bitcoin-Kurs, Mining-Ertrag und verfügbare Energie können das Ergebnis verändern. Eine spätere Wärmenutzung ist nicht eingerechnet und wäre ein zusätzlicher Vorteil. Erste Messwerte ergänzen wir nach der Inbetriebnahme.

„Unternehmen bringen oft ideale Voraussetzungen mit: viel eigenen Solarstrom, viel Überschuss und häufig auch Wärmebedarf. Bei sinkenden Einspeisevergütungen, negativen Strompreisen und strengen Einspeiselimits werden HASHLYNK-Systeme für sie immer interessanter.“

Thomas EbnerCo-Founder von HASHLYNK

Fazit: Mehr aus dem eigenen Solarstrom, mit Option auf Wärmenutzung

Für den Betrieb stand im Vordergrund, einen größeren Teil des eigenen Solarstroms selbst zu nutzen, statt ihn für rund 3 ct/kWh einzuspeisen. Mit der Hydro-Ausführung bleibt zudem die Option offen, die Abwärme später ins Heizsystem einzubinden.

Für das HashRack Hydro sprechen dabei drei Dinge: Es kann einen Großteil der bisherigen Einspeisung vor Ort verwerten, aus demselben Strom später auch Wärme liefern und bei einer PV-Erweiterung mitwachsen.

Passt diese Lösung auch für deine Anlage?

Ein System von HASHLYNK ist besonders interessant, wenn

  • deine Erzeugungsanlage regelmäßig deutlich mehr Strom erzeugt, als dein Betrieb verbraucht,
  • die Einspeisevergütung niedrig ist oder das Netz die Einspeisung begrenzt,
  • du deine Anlage erweitern möchtest, sich mehr Einspeisung aber nicht rechnet,
  • du Abwärme sinnvoll nutzen könntest, etwa für Heizung oder Prozesswärme.

Ob das auf deinen Standort zutrifft, zeigt eine Standortanalyse.