Über den Betrieb
- Auftraggeber
- Projekt- und Immobilienentwickler
- Objekt
- Gewerbeimmobilie mit Lagerhallen und Büros
- Standort
- Ostösterreich
Projektsteckbrief
- PV-Anlage
- ca. 600 kW
- Jährliche Stromproduktion
- ca. 620.000 kWh
- Jährlicher Überschuss
- ca. 100.000 kWh
- Einspeisevergütung
- knapp 3 ct/kWh
- Herausforderung
- geringe Einspeisevergütung, hoher Wärmebedarf
- HASHLYNK-System
- EcoHash mit Immersionskühlung, 9 Miner, 3 Heizkassetten, bis zu 60 kW / ca. 36 kW
- Wärmenutzung
- Einbindung in den Heizkreislauf zur Rücklaufanhebung (bisher Gas, Modernisierung mit Wärmepumpen)
- Status
- in Betrieb seit November 2026
Warum der Betrieb Strom und Wärme gemeinsam gedacht hat
Die PV-Anlage erzeugt rund 620.000 kWh pro Jahr. Rund 100.000 kWh davon gingen bisher für knapp 3 ct/kWh ins Netz. Gleichzeitig hat der Standort einen hohen Wärmebedarf, der bisher mit Gas gedeckt wurde.
Im Zuge einer umfassenden Modernisierung kommen Wärmepumpen dazu, und der EcoHash wird Teil des neuen Energiekonzepts. So bringt der Überschussstrom nicht nur Ertrag, sondern trägt auch zur Wärmeversorgung bei.
Ein EcoHash, der Strom verwertet und Wärme liefert
Installiert wurde ein EcoHash mit neun Bitcoin-Minern in Immersionskühlung und drei Heizkassetten. Die Miner arbeiten in einer Kühlflüssigkeit, die ihre Wärme aufnimmt. Über die Heizkassetten gelangt diese Wärme in den Heizkreislauf.
Wir gehen davon aus, dass mindestens 60 % der jährlich erzeugten Wärme im Heizkreis genutzt werden können. Wie viel es am Ende genau ist, hängt vor allem davon ab, ob zur selben Zeit Wärme gebraucht wird, in der PV-Überschuss anfällt.
Was das Projekt erwarten lässt
Laut Modellrechnung läuft der EcoHash rund 2.050 Stunden im Jahr. Dabei fließen mindestens rund 42.600 kWh Wärme pro Jahr ins Heizsystem und decken einen Teil des Wärmebedarfs.
| Davor | Geplant mit EcoHash | |
|---|---|---|
| Überschussstrom | rund 100.000 kWh pro Jahr eingespeist, knapp 3 ct/kWh | Verwertung vor Ort durch Bitcoin-Mining |
| Wärme | Gasheizung | mindestens 42.600 kWh pro Jahr aus der Abwärme eingeplant |
| Ertrag | Einspeisevergütung | Bitcoin und eingesparte Heizenergie |
Good to know: Alle Werte sind Modellwerte, keine Messergebnisse. Angenommen wird, dass mindestens 60 % der entstehenden Wärme im Heizsystem genutzt werden. Wie gut PV-Überschuss und Wärmebedarf zeitlich zusammenpassen, ist noch nicht durch vollständige Lastgänge belegt. Erste Messwerte ergänzen wir, sobald genug Betriebsdaten vorliegen.
„An diesem Standort wird Energie ganzheitlich gedacht. Der EcoHash verwertet den überschüssigen Solarstrom über Rechenleistung und gibt die Wärme an die Gebäudetechnik weiter. So tragen wir unseren Teil zu einem modernen, leistungsfähigen Energiesystem bei.“

Fazit: Überschussstrom als Teil des Energiekonzepts
Statt Überschussstrom für knapp 3 ct/kWh einzuspeisen, nutzt der Standort ihn doppelt: für Bitcoin-Mining und als Wärmequelle für das Gebäude.
Möglich wird das, weil der EcoHash nicht für sich allein steht, sondern Teil des neuen Energiekonzepts mit Wärmepumpen ist. Gerade bei Standorten mit hohem Wärmebedarf zeigt sich so, wie sich Strom und Wärme gemeinsam nutzen lassen.
Passt diese Lösung auch für deinen Betrieb?
Ein System von HASHLYNK ist besonders interessant, wenn
- deine Erzeugungsanlage regelmäßig deutlich mehr Strom erzeugt, als du selbst verbrauchst,
- die Einspeisevergütung niedrig ist oder das Netz die Einspeisung begrenzt,
- du deine Anlage erweitern möchtest, sich mehr Einspeisung aber nicht rechnet,
- du Abwärme sinnvoll nutzen könntest, etwa für Heizung, Warmwasser oder Prozesswärme.
Ob das auf deinen Standort zutrifft, zeigt eine Standortanalyse.



